Von A bis Z

Nachfolgend haben wir Ihnen einige Begriffe in einer Art Lexikon zusammengefasst. Unser Ratgeber "A bis Z" wird ständig erweitert.

Abschiednahme
Die Aufbahrung des offenen oder geschlossenen Sarges, zu der meist Angehörige oder Freunde kommen, bezeichnet man als Abschiednahme.
Neben der Abschiednahme am Sarg sind ebenfalls Abschiednahmen an der Urne möglich.

Amtsärztliche Untersuchung
Bei einer Feuerbestattung gibt es vor der Kremation noch eine so genannte zweite Leichenschau. Hierbei bestätigt ein Amtsarzt die Details der durch den Arzt durchgeführten Leichenschau.
Die amtsärztliche Untersuchung ist vor jeder Einäscherung gesetzlich vorgeschrieben.

Anonyme Bestattung
Unter einer anonymen Bestattung versteht man die Bestattung in einem nicht gekennzeichneten Grab ohne Begleitung von Angehörigen.
Viele Friedhöfe bieten mittlerweile aber schon an, bei der Bestattung teilzunehmen.

Asche
Die Überreste, welche nach einer Kremation von einem Menschen übrig bleiben, bezeichnet man als Asche.
In Deutschland gibt es einen Beisetzungszwang für Aschen.

Aschekapsel
Nach der Kremation wird die Asche in eine Aschekapsel gegeben und verschlossen. Der Schamottstein, welcher sich bei Einäscherung bereits bei der verstorbenen Person befindet, wird mit in die Aschekapsel gegeben.
Anhand dieses Schamottsteins kann die Asche immer zugeordnet werden. Auf dem Deckel der Aschekapsel befinden sich persönliche Daten der verstorbenen Person.
Meist verwendet man zur Beisetzung noch eine Schmuckurne, welche die Aschekapsel umschließt.

Baumbestattung
Bei einer Baumbestattung wird die Asche einer verstorbenen Person in einer abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt.
Meist finden Baumbestattungen in Wäldern statt (siehe Waldbestattung). Viele Friedhöfe in der Umgebung bieten aber bereits auch Baumbestattungen an.

Beileidsbekundungen
siehe Kondolenz

Beisetzung
Unter dem Begriff Beisetzung versteht man das Herablassen des Sarges oder der Urne in das Grab.

Beisetzungszwang
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Bergbachbestattung
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Bestatter
Zu den Aufgaben eines Bestatters zählen die hygienische Versorgung, Einbettung und Überführung, die Erledigung aller anfallenden Formalitäten.

Bestattungsarten
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Bestattungsfahrzeug
siehe Leichenwagen

Bestattungskosten
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Bestattungsgesetz
Bestattungsgesetze regeln den Umgang mit verstorbenen Personen. Jedes Bundesland hat sein eigenes Bestattungsgesetz.

Bestattungspflichtiger
Die bestattungspflichtige Person ist der nächste Angehörige, meist der Ehepartner oder die Kinder. Sie hat dafür zu sorgen, dass die verstorbene Person vernünftig bestattet wird.

Bestattungsvorsorge
Eine Bestattungsvorsorge kann man zu Lebzeiten abschließen. In einer Bestattungsvorsorge werden alle Wünsche zur eigenen Bestattung geregelt.
Den Angehörigen werden durch den Abschluss einer Bestattungsvorsorge schwere Entscheidungen abgenommen.
Die Bestattungsvorsorge kann finanziell durch eine Einlage auf einem Treuhandkonto oder durch eine Sterbegeldversicherung abgesichert werden.

Danksagung
Mit einer Danksagung bedanken sich die Angehörigen bei Freunden und Bekannten. Danksagungen können in Form einer Zeitungsanzeige oder auch in Form einer gedruckten Karte individuell nach Ihren Wünschen und Vorstellungen gestaltet werden.

Dauergrabpflege
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Deckengarnitur
Die Deckengarnitur bezeichnet Decke und Kissen, in die die verstorbene Person eingebettet wird.
Sie können uns gerne auch eine private Deckengarnitur zur Verfügung stellen, in die wir die verstorbene Person dann einbetten.

Diamantbestattung
Nach einer Feuerbestattung können aus der Asche einer verstorbenen Person unter großer Hitze und Druck Diamanten gefertigt werden.

Einäscherung
siehe Kremation

Einbettung
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Erbe
Das Erbe ist der Besitz einer Person, der nach dem Tod an die nächsten Verwandten übergeht. Das Erbe wird oft auch als Nachlass bezeichnet.

Erdbestattung
Unter Erdbestattung versteht man die Beisetzung eines Sarges in ein Erdgrab.

Exhumierung
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Familiengrab
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Felsbestattung
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Feuerbestattung
Bei der Feuerbestattung wird die verstorbene Person in einem Sarg eingeäschert.
Anschließend wird die Asche beigesetzt.

Fingerprint
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Freigabe
Ist eine verstorbene Person eines nichtnatürlichen Todes gestorben oder war die Todesursache unklar, wird diese zunächste beschlagnahmt.
Nach der polizeilichen oder staatsanwaltschaftlichen Freigabe kann die verstorbene Person dann bestattet werden.

Friedhof
Ein Friedhof bezeichnet den abgegrenzten oder umfriedeten Ort, an dem die verstorbenen Personen beigesetzt werden.

Friedhofszwang
In Deutschland gibt es den Friedhofszwang. Jede verstorbene Person ist auf einem Friedhof beizusetzen.

FriedWald
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Grab
Das Grab bezeichnet die letzte Ruhestätte einer verstorbenen Person.

Grabkreuz
Das Grabkreuz (Holzkreuz) dienst als Kennzeichnung eines Grabes und wird vorübergehend bis zur Errichtung eines Grabsteins aufgestellt.

Grabpflege
Die nutzungsberechtigte Person eines Grabes ist verpflichtet, dieses ordentlich zu halten.
Man kann die Grabpflege auch durch Gärtnereien durchführen lassen.

Grabstein
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Herzschrittmacher
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Hinterbliebene
Als Hinterbliebene werden die Angehörigen, ggf. auch gute Freunde und Bekannte, bezeichnet.

Hospiz
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Kolumbarium
siehe Urnenwand

Kondolenz
Unter dem Begriff Kondolenz versteht man die Bekundung des Beileids bei den Angehörigen.

Krematorium
Als Krematorium wird die Anlage zur Feuerbestattung bezeichnet, in der die verstorbenen Personen eingeäschert werden.
In den meisten Krematorien können die Angehörigen bei der Einäscherung anwesend sein. Die Einäscherung erfolgt in einem Sarg.

Kremation
Als Kremation wird der Vorgang der Einäscherung (Verbrennung) in einem Krematorium bezeichnet.

Kristallbestattung
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Leichenschau
Bei der Leichenschau stellt ein Arzt den Zeitpunkt des Todes sowie die Ursache des Todes fest.

Leichenschauschein
Die Ergebnisse der Leichenschau trägt der Arzt in den Leichenschauschein ein.
In einem Leichenschauschein sind persönliche Daten der verstorbenen Person, die Todesart und Todesursache sowie Todeszeitpunkt und -ort vermerkt.
Es gibt einen vertraulichen und einen nicht vertraulichen Teil.

Leichenschmaus
Unter Leichenschmaus versteht man das Kaffeetrinken oder Essen nach einer Bestattung.

Leichenstarre
Die Leichenstarre, oftmals auch Totenstarre genannt, bezeichnet die nach dem Tod eintretende Erstarrung der Muskulatur.

Leichenwagen
Als Leichenwagen bezeichnet man das Bestattungsfahrzeug, welches zum Transport einer verstorbenen Person verwendet wird.

Leichnam
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Letzter Wille
siehe Testament

Nachruf
Der Nachruf bezeichnet die Würdigung des Lebenswerkes einer verstorbenen Person.

Nutzungsdauer
Die Nutzungsdauer ist die Zeit, in der einer lebenden Person das Recht an einer Grabstelle eingeräumt wird.

Nutzungsrecht
Beim Kauf einer Grabstätte erwirbt man ein Nutzungsrecht für eine festgelegte Zeit.

Obduktion
Bei der Obduktion wird die verstorbene Person durch einen Pathologen oder Rechtsmediziner geöffnet und untersucht um die genaue Todesursache festzustellen.

Organist
Ein Organist umrahmt eine Trauerfeier mit einem oder mehreren Orgelstücken.

Patientenverfügung
In einer Patientenverfügung regeln Sie Ihren Willen über medizinische Maßnahmen für den Fall, wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können.

Rasengrab
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Reihengrab
Als Reihengrab wird ein Grab bezeichnet, welches "der Reihe nach" vergeben wird.
Nach Ablauf der Ruhezeit können Reihengräber in der Regel nicht mehr verlängert werden.

Ruhefrist
Die Ruhefrist (auch Ruhezeit genannt) ist eine vorgegebene Zeit, die man einhalten muss, bevor man die Grabstelle neu belegen kann.
Ruhefristen richten sich nach den jeweiligen Gegebenheiten des Bodens.

RuheForst
RuheForste sind ausgewählte Waldgebiete, in denen Beisetzungen stattfinden.
Die Beisetzung der Urne in einem RuheForst ist eine Alternative zu den herkömmlichen Bestattungsarten.

Ruhehemd
Das Ruhehemd wird auch Sterbehemd, Totenhemd oder Talar genannt und bezeichnet die Bekleidung der verstorbenen Person im Sarg.
Bei uns ist es auch möglich statt einem Ruhehemd eigene Textilien zu benutzen.

Sarg
Ein Sarg ist ein Behältnis zum Transport und zur Beisetzung einer verstorbenen Person.

Sargträger
Als Sargträger werden jene Personen bezeichnet, welche den Sarg bei der Beerdigung tragen.
Meist sind dies 4 - 6 Personen.

Schmuckurne
Eine Schmuckurne umschließt die Aschekapsel zur Beisetzung.
Bei uns erhalten Sie eine Vielzahl von Schmuckurnen aus verschiedenen Materialien, in verschiedenen Farben und Preisklassen.

Seebestattung
Bei der Seebestattung wird die Asche einer verstorbenen Person in einer wasserlöslichen Seeurne auf hoher See bestattet.
Die Seebestattung kann mit Teilnahme von Angehörigen oder anonym stattfinden.

Seeurne
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Sterbegeldversicherung
Als Sterbegeldversicherung wird eine Versicherung bezeichnet, die man zu Lebzeiten abschließt, um Angehörige finanziell mit den Kosten der eigenen Bestattung zu belasten.

Sterbehemd
siehe Ruhehemd

Sterbeurkunde
Als Sterbeurkunde wird jenes Dokument bezeichnet, das den Tod eines Menschen sowie den Zeitpunkt und den Ort des Todes bescheinigt.
Die Sterbeurkunde wird durch das Standesamt des Sterbeortes ausgestellt.

Talar
siehe Ruhehemd

Testament
Als Testament (auch "Letzter Wille" genannt) werden die Wünsche einer Person bezüglich des Besitzes nach seinem Tod bezeichnet.
Ein Testament muss schriftlich verfasst sein.

Todesbescheinigung
siehe Leichenschauschein

Totenflecken
Blau-violette Verfärbungen der Haut, welche nach dem Tod an einigen Körperstellen auftreten, werden als Totenflecken bezeichnet. Sie sind ein sicheres Todeszeichen.
Ca. eine halbe Stunde nach Eintritt des Todes entstehen die ersten Totenflecken.

Totenhemd
siehe Ruhehemd

Totenschein
siehe Leichenschauschein

Totgeburt
Als Totgeburt bezeichnet man die Geburt eines mindestens 500 Gramm schweren Kundes, bei dem bei Geburt kein Lebenszeichen vorlag.

Trauer
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Traueranzeige
Die Anzeige in einer Zeitung, die der verstorbenen Person gedenkt, bezeichnet man als Traueranzeige.
Meist werden in Traueranzeigen auch Ort und Zeitpunkt der Trauerfeier mit angegeben.

Trauerbegleitung
In vielen Fällen benötigen Hinterbliebene nach dem Tod eines Angehörigen Hilfe um den Trauerprozess zu verarbeiten.
Trauerbegleiter helfen dabei, mit der geänderten Situation zu Recht zu kommen.

Trauerberater
Trauerberater helfen dabei, die Bestattung komplett zu organisieren.
Sie erledigen alle notwendigen Formalitäten und geben damit Hilfestellung und Halt.

Trauerfeier
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Trauerkarten
Mit versenden einer Trauerkarte gibt man dem Empfänger den Todesfall bekannt.
Meist ist es auch gleichzeitig eine Einladung, in der Ort und Zeitpunkt der Trauerfeier mit angegeben ist.

Trauerredner
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Überführung
Der Transport einer verstorbenen Person von einem Ort zum anderen wird als Überführung bezeichnet.

Urne
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Urnenanforderung
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Urnenbeisetzung
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Urnengrab
Die letzte Ruhestätte einer Urne bezeichnet man als Urnengrab.

Urnenschmuck
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Urnenwand
Die Urnenwand, oftmals auch Urnennische genannt, bezeichnet eine Einstellmöglichkeit auf einem Friedhof, in der die Urne eingestellt wird.

Verstreuung
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Vorsorge
siehe Bestattungsvorsorge

Wahlgrab
Wahlgräber sind im Vergleich zu Reihengräbern oftmals teurer, da diese von den Angehörigen meist wählbar sind.
Das Nutzungsrecht ist verlängerbar.

Wiesenbestattung
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Zweite Leichenschau
siehe Amtsärztliche Untersuchung

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